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Rechtsanwaltsgebühren

Es kommt nicht selten vor, dass Mandanten den Gang zum Anwalt scheuen, weil sie im Unklaren darüber sind, welche Kosten hierbei entstehen. Dies führt dazu, dass anwaltlicher Rat häufig erst dann eingeholt wird, wenn kein Weg mehr daran vorbeiführt. In den allermeisten Fällen gilt, dass zeitaufwändige Streitigkeiten mit hohen Kosten hätten vermieden werden können, wenn die Mandanten frühzeitig einen qualifizierten Rechtsanwalt hinzugezogen hätten. Aber auch wenn ein Rechtsstreit unausweichlich ist, besteht zumeist noch die Möglichkeit die Kosten soweit als Möglich zu reduzieren. Hierbei sehen wir es als unsere Verpflichtung an, Ihnen in jedem Verfahrensabschnitt einen transparenten Überblick über die anfallenden Kosten zu geben und Ihnen den kostengünstigsten Weg aufzuzeigen.

Hierzu gehört es auch, Mandanten von gerichtlichen Auseinandersetzungen abzuraten, welche sie voraussichtlich nicht gewinnen können oder welche aufgrund der anfallenden Kosten unwirtschaftlich wären. Nur wer die zu erwartenden Kosten und das Risiko kennt, ist in der Lage eine angemessene Entscheidung zu treffen. Wie in anderen Lebens- und Geschäftsbereichen ist es Ihr gutes Recht, im Voraus zu erfahren, was die Leistung des Anwalts kostet. Aus diesem Grund scheuen Sie sich nicht, uns nach den Kosten für die anwaltliche Tätigkeit zu fragen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick darüber geben, welche Gebühren anfallen und woran sich die Höhe der Gebühren orientiert. Grundsätzlich bestehen mehrer Alternativen der Abrechnung der anwaltlichen Tätigkeit.

Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

Die Höhe der anwaltlichen Vergütung richtet sich in Deutschland nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, welches je nach Angelegenheit zwischen mehreren Gebührenarten unterscheidet.

Das RVG enthält folgende Gebührenarten:

Nachfolgend möchten wir auf den häufigsten Anwendungsfall, die Wertgebühren nach dem Gegenstandswert, z.B. in zivilrechtlichen Angelegenheiten eingehen.

Zur Ermittlung der Gebühren muss zunächst der Gebührenrahmen von 0,5 bis 2,5 bestimmt werden. Dieser wird anhand der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers bestimmt. Ist die Angelegenheit weder schwierig noch umfangreich, so kommt eine reduzierte Mittelgebühr von 1,3 zur Anwendung. Anhand der Rahmengebühr und des Gegenstandswerts kann nun mit Hilfe der Gebührentabelle in der Anlage zu § 13 RVG die Höhe der Vergütung ermittelt werden.

Anhand eines Beispiels möchten wir Ihnen zeigen, welche Kosten bei einem Gegenstandswert in Höhe von 2.000,- € in der Regel entstehen:


Kosten bei außergerichtlicher Tätigkeit:

1,3 Geschäftsgebühr  172,90 € 
Auslagenpauschale  20,00 € 
MwSt  36,65 € 
insgesamt  229,55 € 


Kosten im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren:

1,3 Verfahrensgebühr  172,90 € 
1,2 Terminsgebühr  159,60 € 
Auslagenpauschale  20,00 € 
MwSt  66,97 € 
insgesamt  419,47 € 


Wurde lediglich eine Erstberatung vorgenommen, so darf nach dem RVG die Gebühr für Verbraucher maximal 190,- € zzgl. MwSt betragen.

Vergütungsvereinbarung

Neben der Abrechnung nach dem RVG bieten wir unseren Mandanten den Abschluss einer Vergütungsvereinbarung an, worin entweder ein pauschaler Betrag oder eine Abrechnung nach zeitlichem Aufwand vereinbart werden kann.

Der Abschluss einer Vergütungsvereinbarung bietet sowohl für Sie als Mandanten als auch für uns eine bessere Möglichkeit, die Kosten transparent und angemessen zu gestalten. Selbstverständlich weisen wir Sie immer auf die Möglichkeit eines Stundenhonorars hin, wenn wir dies für empfehlenswert halten. In gerichtlichen Angelegenheiten ist jedoch zu beachten, dass die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG nicht unterschritten werden dürfen.

Abhängig vom Rechtsgebiet und der Schwierigkeit der Angelegenheit berechnen wir für ein Erstberatungsgespräch zwischen 70,- € und 150,- zzgl. MwSt.

Für eine darüber hinausgehende Beratung oder Vertretung berechnen wir wiederum in Abhängigkeit vom Rechtsgebiet und der Schwierigkeit der Sache ein Stundenhonorar zwischen 100,- € und 250,- € zzgl. Auslagen und MwSt.